Postenausschreibung - Ärztliche Institutsvorständin bzw. Ärztlicher Institutsvorstand am gemeinsamen Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation beider Standorte Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel der Stadt Wien - künftig: Klinik Hietzing und Wilhelminenspital der Stadt Wien - künftig: Klinik Ottakring

Mit 9 Spitälern, 8 Pflegewohnhäusern, einem Geriatriezentrum, dem Sozialtherapeutischen Zentrum Ybbs sowie 5 Ausbildungsstandorten zählt der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) zu den größten Gesundheitseinrichtungen in Europa. Rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich 365 Tage im Jahr rund um die Uhr um das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen.

Entsprechend dem Wiener Spitalskonzept 2030 wird die medizinische Versorgung Wiens in 3 Regionen (Region Ost, Region West, Region Süd) mit je 2 Partnerspitälern plus AKH mit aufeinander abgestimmtem Leistungsangebot organisiert.

Auf Basis des Wiener Spitalskonzepts hat der KAV das konkrete künftige Leistungsportfolio des KAV und grundsätzliche betriebsorganisatorische Regelungen entwickelt. Dieser Medizinische Masterplan und die Master-Betriebsorganisation beziehungsweise die daraus resultierende Ziel- und Gesamtplanung werden Schritt für Schritt realisiert.

In den 7 Schwerpunkt-Spitälern entstehen medizinische Zentren, in denen fachliche Kompetenzen und Ressourcen gebündelt werden.

In diesem Sinne veröffentlichen wir folgende Postenausschreibung:

Die Stelle einer Ärztlichen Institutsvorständin beziehungsweise eines Ärztlichen Institutsvorstandes am gemeinsamen Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation beider Standorte Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel der Stadt Wien - künftig: Klinik Hietzing und Wilhelminenspital der Stadt Wien - künftig: Klinik Ottakring gelangt zur Besetzung.

Das Leistungsspektrum besteht in der fachärztlichen Betreuung und Behandlung von stationären und ambulanten Patientinnen und Patienten nach schweren Erkrankungen und Operationen (zum Beispiel Kraftverlust, Bewegungseinschränkungen, Schmerzen) und in interdisziplinärer Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team. Dabei werden vielfältige therapeutische und diagnostische Möglichkeiten, von Bewegungstherapie bis hin zum Funktionstraining, angewendet. Außerdem zielt die Therapie darauf ab, körperlichen Sekundär-Einschränkungen vorzubeugen.

Folgende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten sind vorhanden: Neurophysiologische Untersuchungen: NLG- und EMG-Messungen, Sonografie des Bewegungsapparats zur Unterstützung der Diagnosestellung und therapeutischen Maßnahmen, Extrakorporale Stoßwellentherapie, Magnetfeld, Biofeedback, Lokomotions-Laufband-Therapie, Geräte zur medizinischen Trainingstherapie, Unterwasser-Therapiebecken.

Im Jahr 2019 wurden im KHR rund 4.000 und im WIL rund 24.500 Patientinnen und Patienten ambulant behandelt.

Aufgaben

Zu den Hauptaufgaben in dieser leitenden Funktion zählt gesetzmäßige, zweckmäßige, rasche, einfache und kostensparende Organisation der Leistungserbringung entsprechend den Vorgaben aus der Medizinischen Gesamtplanung der Unternehmung (vor allem Spitalskonzept 2030, Medizinischer Masterplan 2030, Master-Betriebsorganisation beziehungsweise die derzeitige, darauf aufbauende Ziel- und Gesamtplanung).

Zudem ist die Aufsicht über die unterstellten Bediensteten inklusive Sicherstellung der ordnungsgemäßen Erfüllung der Dienstpflichten durch geeignete Controlling- und Kontrollmaßnahmen zu organisieren.

Großer Wert wird auf die Ergreifung aller Maßnahmen gelegt, die darauf abzielen, das Leistungspotenzial und die Leistungsergebnisse der unterstellten Bediensteten zu verbessern, insbesondere die Setzung geeigneter Maßnahmen in der Personalentwicklung, in der beruflichen Gesundheitsförderung und zur Förderung der Motivation der Bediensteten mit dem Ziel einer auch zukünftig gesicherten adäquaten Personalausstattung.

Weiters ist der Einsatz von Qualitätssicherung sowie die Einrichtung interner Kontroll- und Risikomanagementsysteme von großer Bedeutung und die Leitung hat sicherzustellen, dass anzuwendende gesetzliche Regelungen und Bestimmungen eingehalten werden.

Außerdem ist für ein geordnetes Zusammenwirken mit anderen Organisationseinheiten zu sorgen.

Angebot

  • Ein verantwortungsvoller, interessanter Arbeitsplatz
  • Die Bewertung des Dienstpostens lautet: Schema II/IV/KAV Verwendungsgruppe A2 beziehungsweise für neu Eintretende in den KAV ab 1. Jänner 2018: Schema W4, Gehaltsband W4/10 (laut Wiener Bedienstetengesetz)
  • Gegebenenfalls steht ein Betriebskindergarten zur Verfügung.

Ihr Profil/Voraussetzungen

  1. Österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsangehörigkeit einer der anderen Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz (Die Übergangsbestimmungen zur EU-Erweiterung - § 32 a Ausländerbeschäftigungsgesetz BGBl. Nr. 218/1975 i.d.g.F. - sind zu beachten.)
  2. Doktorat der gesamten Heilkunde
  3. Anerkennung als Fachärztin beziehungsweise Facharzt für Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation

Bewerbung

Bewerbungsgesuche um diese Stelle sind mit den entsprechenden Personaldokumenten (Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Promotionsurkunde, Fachärztin- beziehungsweise Facharztanerkennung, Nachweis über eine spezielle Ausbildung auf den Gebieten Organisation und Personalführung (Managementausbildung), gegebenenfalls venia docendi, Ernennung zur Universitätsprofessorin beziehungsweise zum Universitätsprofessor mit einer Darstellung des Lebenslaufes und mit den Dienstzeugnissen zu belegen und so rechtzeitig einzubringen, dass sie bis spätestens

25. Juni 2020

während der Dienstzeiten (Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr) in der Generaldirektion des Wiener Krankenanstaltenverbundes, 1030 Wien, Thomas-Klestil-Platz 7/1/3/Top CB13.322, einlangen. Die Bewerbung kann auch per E-Mail (ernst.chytil@wienkav.at) erfolgen.

Eine umfassende Darstellung der mit der Führung dieses Institutes verbundenen Vorstellungen ist anzuschließen.

Im Lebenslauf sind unbedingt in chronologischer Reihenfolge die verschiedenen Verwendungszeiten als Ärztin beziehungsweise Arzt ab der Promotion bis zum heutigen Tage, sowie die derzeitige berufliche Position anzuführen.

Bewerberinnen und Bewerber, die nicht im öffentlichen Dienst stehen, haben ein amtsärztliches Zeugnis und eine Strafregisterbescheinigung beizulegen.

Die Bewerberinnen und Bewerber haben eine spezielle Ausbildung auf dem Gebiet Organisation und Personalführung (Managementausbildung) nachzuweisen, wobei Managementkurse mit multiprofessioneller Teilnehmerschaft als besonders wünschenswert betrachtet werden. Eine Aufstellung über jene Managementkurse, die vom Wiener Krankenanstaltenverbund anerkannt werden, kann über die Generaldirektion des Wiener Krankenanstaltenverbundes (Adresse wie angegeben) bezogen werden. Die Ausbildung ist jedenfalls innerhalb von 3 Jahren nach unbefristeter Übernahme der Funktion nachweislich und verbindlich zu absolvieren.

Der Wiener Krankenanstaltenverbund möchte angewandte Wissenschaft und Forschung unterstützen. Bewerberinnen und Bewerber werden aufgefordert, geplante thematische Forschungsschwerpunkte in der Darstellung der mit der Abteilungsführung verbundenen Vorstellungen auszuführen.

Ausländische Bewerberinnen und Bewerber (siehe Anstellungsbedingungen) müssen im Zuge des Bewerbungsverfahrens eine EU-Konformitätsbescheinigung der zuständigen Behörde des Ausbildungsstaates vorlegen, aus der hervorgeht, dass die ärztliche Grundausbildung dem Artikel 24 der Richtlinie 2005/36/EG entspricht und dass der Ausbildungsnachweis ein Diplom gemäß Anhang 5.1.1. der Richtlinie darstellt. Fachärztinnen beziehungsweise Fachärzte haben zusätzlich eine Bescheinigung vorzulegen, aus der hervorgeht, dass ihre fachärztliche Ausbildung dem Artikel 25 der genannten Richtlinie entspricht und dass der Ausbildungsnachweis ein Fachärztinnen- beziehungsweise Facharztdiplom gemäß den Anhängen 5.1.2 und 5.1.3 der Richtlinie darstellt.

Die Stadt Wien ist bemüht, in dieser Dienststelle den Anteil der Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Selbstverständlich wird im Rahmen des Auswahlverfahrens auf die Bestimmungen des Wiener Gleichbehandlungsgesetzes Bedacht genommen.

Sonderbestimmungen für Ärztinnen beziehungsweise Ärzte der Schemata II/IV/KAV und für zur Ausübung des Arztberufes berechtigte Bedienstete, die im Wiener KAV tätig sind

Diese Bediensteten dürfen keine Nebenbeschäftigung in einer Krankenanstalt im Sinne des § 1 Abs. 3 Z 1, 2 und 4 des Wiener Krankenanstaltengesetzes 1987 (Wr. KAG) außerhalb der Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund" ausüben, es sei denn,

  1. die Ausübung der Tätigkeit ist zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Gefahr für das Leben oder die Gesundheit eines Menschen erforderlich oder
  2. die Patientin beziehungsweise der Patient oder deren Vertreterin beziehungsweise dessen Vertreter erklärt nach Information über das Leistungsangebot der Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund" ausdrücklich und nachweislich, dass eine Behandlung in einer Krankenanstalt der Unternehmung "Wiener Krankenanstaltenverbund" abgelehnt wird (Anmerkung: siehe Patientinnen- und Patientenwunscherklärung), oder
  3. es handelt sich um Ausbildungszeiten im Rahmen der Ausbildung zur Fachärztin beziehungsweise zum Facharzt oder zur Ärztin beziehungsweise zum Arzt für Allgemeinmedizin, oder
  4. die Ausübung der Nebenbeschäftigung liegt im wesentlichen Interesse der Gemeinde oder des Landes Wien im Rahmen einer trägerübergreifenden Kooperationsvereinbarung zur besseren Gesundheitsversorgung in Wien.

Diese Regelung dient vorrangig dem Ziel, Privatpatientinnen beziehungsweise -patienten der Ärztinnen beziehungsweise Ärzte primär in Spitalseinrichtungen des KAV zu behandeln und kann daher als Normierung eines "Konkurrenzverbotes" angesehen werden.

Weiters ist es diesen Bediensteten untersagt, für eine Krankenanstalt im Sinne des Wr. KAG zu werben; dies umfasst auch das Verbot, auf Patientinnen beziehungsweise Patienten dahin gehend einzuwirken, sich einer Behandlung in einer solchen Krankenanstalt zu unterziehen. In diesem Zusammenhang muss auch ausdrücklich festgehalten werden, dass Verweise auf Tätigkeiten im Rahmen von Nebenbeschäftigungen auf Internet/Intranet-Seiten der einzelnen Anstalten beziehungsweise die Nutzung von Logos des KAV für private Zwecke nicht statthaft sind.

Erläuterungen

1) Dauer der Betrauung - Auswahlverfahren

  • Die Betrauung erfolgt vorerst für die Dauer von 2 Jahren.
  • Es wird eine Stellungnahme des Spitalsausschusses eingeholt.
  • Es wird ein Gutachten des Landessanitätsrates eingeholt.
  • Mit den bestbewerteten Bewerberinnen und Bewerbern wird von der Generaldirektion ein "Hearing" unter besonderer Bedachtnahme auf Organisations- und Führungsfragen abgehalten.
  • Vor der Entscheidung über die Beendigung der Betrauung nach 2 Jahren oder die Bestellung auf Dauer wird ebenfalls eine Stellungnahme des Spitalsausschusses eingeholt werden.

Ergänzender Hinweis: Für die im Rahmen des Auswahlverfahrens eventuell anfallenden (Reise-)Kosten wird kein Ersatz geleistet.

2) Dienst- und besoldungsrechtliche Stellung während der auf 2 Jahre befristeten Betrauung

  • Bewerberinnen beziehungsweise Bewerber, die bisher noch nicht im Dienst der Stadt Wien stehen, werden befristet auf die Dauer von 2 Jahren als Vertragsbedienstete aufgenommen.

    Nach Ablauf der 2 Jahre endet das Dienstverhältnis durch Zeitablauf, oder es wird in ein unbefristetes Dienstverhältnis übergeführt.

    Eine Unterstellung unter die Dienstordnung 1994 (Pragmatisierung) ist nicht möglich.

  • Bewerberinnen beziehungsweise Bewerber, die bereits im Dienste der Stadt Wien stehen, werden für die Dauer von 2 Jahren mit der hier ausgeschriebenen Funktion betraut, ohne schon formell in die neue, hier ausgeschriebene Bedienstetengruppe eingereiht zu werden. Eine Ausgleichszulagenregelung sorgt jedoch dafür, dass kein finanzieller Nachteil eintritt.

    Die Nebengebühren richten sich nach der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit.

    Nach Ende des 2. Jahres erfolgt entweder die unbefristete Bestellung in der neuen Position, oder die Funktionsausübung endet durch Zeitablauf. Ein Anspruch, auf dem früheren Dienstposten wieder verwendet zu werden, besteht jedoch nicht.

    Wesentliches Kriterium für die Beurteilung der Erfüllung der Aufgaben während des befristeten Dienstverhältnisses sind die mit der Ärztlichen Direktion des Hauses zu vereinbarenden und zu erreichenden Ziele auf Basis der von der Generaldirektion mit dem Haus abgeschlossenen jährlichen Zielvereinbarungen (zum Beispiel Personalmanagement, Sachaufwand, Auslastung, Verweildauer, Bettenbelagsmanagement et cetera).

Die Entlohnung erfolgt für die Bediensteten der Stadt Wien nach den Bestimmungen der Besoldungsordnung 1994. Hinsichtlich Nebengebühren und Mehrdienstleistungen gelten die Bestimmungen der Besoldungsordnung 1994 und des Nebengebührenkataloges.

Für neu eintretende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Wiener Krankenanstaltenverbund, die nach dem Wiener Bedienstetengesetz aufgenommen werden, beträgt das Einstiegsgehalt monatlich zumindest 8.104,07 Euro brutto (Gehaltstabelle 2020). Bei anrechenbaren Vordienstzeiten ist eine höhere Einstufung möglich.

Kontakt

  • Ernst Chytil, Telefon: +43 1 40409-60442
  • Manuela Löffler, Telefon: +43 1 40409-60448
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Stabsstelle Kommunikation - Internet (Krankenanstaltenverbund)
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